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Wärme - Christusdorn von Jana Lenz

Sonntag, 25. Dezember 2022, 04:33 Uhr
Wenn Sie an den Weihnachtsfeiertagen in einer unserer schönen Kirchen sitzen, wird Ihnen vermutlich auffallen, dass es dort drinnen kälter ist als draußen. Das liegt nicht nur in den eisigen Temperaturen der vergangenen Wochen, die sich nun hartnäckig im Gemäuer halten. Es liegt auch am Willen der Kirchengemeinden, den Verbrauch von Erdgas und Strom deutlich zu reduzieren. Wenn Sie Glück haben, bleibt der Sitzplatz neben Ihnen nicht leer. Vielleicht sind Sie in Begleitung eines lieben Menschen gekommen. Oder jemand aus Ihrer Gemeinde grüßt freundlich und setzt sich neben Sie. Insbesondere wenn Sie zwischen zwei Menschen sitzen dürfen, werden Sie spüren, welche Wärme von ihnen ausgeht. Und zwar sowohl ganz real und körperlich, als auch im übertragenen Sinn. Pinguine überstehen in der Gemeinschaft extreme Minusgrade und Winterstürme, indem sie eng zusammenrücken und jeder mal in die Mitte darf. Wir Menschen sind leider nicht immer so schlau. Aber Weihnachten merken doch die meisten von uns, wie sehr sie die Wärme und Nähe des anderen brauchen. Die Botschaft der Liebe, die das Kind in der Krippe ausstrahlt, lässt uns eben nicht kalt. Die Wärme, die die Hirten im Stall spüren, vertreibt nicht nur die Kälte der Nacht, sondern macht sich auch in ihren Herzen breit. Sie ziehen los, um die frohe Botschaft von Frieden und Liebe zu verbreiten. Ob wir dieses Jahr davon etwas spüren können in der kalten Kirchenbank? Rücken wir doch wieder ein Stück zusammen, unsere Gesellschaft kann mehr Liebe und Wärme gerade gut gebrauchen.
Jana Lenz, Päd. Leiterin der Nordthüringer Lebenshilfe
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