Meldung

Sexagesimä – 60 Tage bis Ostern - Christusdorn von Regina Noack

Sonntag, 07. Februar 2021, 04:21 Uhr
"Wer Ohren hat zu hören, der höre",
dieser Sonntag möchte uns erinnern, welche Kraft im Wort Gottes liegt.
Das Gleichnis vom Sämann und von dem vierfachen Ackerfeld (Markus 4, Vers 1- 20) soll uns ermutigen sein Wort, diese fruchtbare Saat in viele Herzen einzusäen.
Gerade jetzt brauchen wir Kraft und Trost.
Aber wie sieht das im Alltag aus?
Hören bedeutet auch ZUZUHÖREN! Ich nehme mich da auch nicht ganz raus. Oft sind so viele Termine und Gedanken in meinem Kopf, das ich auch etwas überhöre bzw. nicht richtig zuhöre.
Fürs Zuhören nehmen wir uns ganz einfach nicht die Zeit. Gerade jetzt sollten wir aber unseren Nächsten und uns die Zeit zum Zuhören geben.
Meine Zuversicht und Hoffnung gibt mir mein Glauben.
Täglich erlebe ich Menschen in Verzweiflung, Ohnmacht und sogar Angst. Sie kommen mit der Isolation und der Einsamkeit schwer klar. Mit vielen dieser Menschen versuche ich die kleinen positiven Dinge des Alltags zu sehen und anzusprechen.
Beispielsweise ist Musik ein gutes Medium. Lieblingsmusik hören und das eine oder andere mal mitsingen. Auf die Texte hören und merken wir sind nicht alleine.
Mein täglicher Begleiter ist eine Taizé-Gesang „Meine Hoffnung und meine Freude...“.
Es ist erstaunlich wie durch diese Situation, sich ein Licht im Alltag zeigt.
Lasst uns mit offenen Augen und Ohren das Evangelium wieder bewusster wahrnehmen.
Gebt euren Glaubenssamen weiter und seid zuversichtlich auch wenn er nicht immer auf fruchtbaren Boden fällt.
In diesem Sinne bleibt im Hören, Zuhören und in euren Herzen positiv und behütet.
Regina Noack, Mitglied des Kreiskirchenrates
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