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Gut 50 Pilger feierten in Elende

Dienstag, 01.September 2020, 18:23 Uhr
Den diesjährigen Pilgergottesdienst in Elende feierten am Samstag gut 50 Besucher. Sie kamen aus Heiligenstadt, Nordhausen, Ilfeld, Lipprechterode und den umliegenden Gemeinden. Allein 25 von ihnen waren in ökumenischer Gemeinschaft von Bleicherode aus wieder mit Dr. Christoph Maletz gepilgert. Einiges Neue erwartete sie in dem kleinen Dorf. Der Altar stand festlich geschmückt auf der Kirchwiese, neben ihm das E-Piano, ein Traktor brummte vorbei, die Vögel zwitscherten, die Menschen saßen mit Abstand auf der Wiese verteilt, teils gemütlich auf Decken. Alles anders als sonst und doch ein schönes Erlebnis für alle. „Es war, als ob man von der Musik, den Gebeten und dem Segen förmlich umweht wird“, ist Regina Englert vom Gemeindekirchenrat begeistert. Auch der Wechsel auf den Samstag kam gut an. „Endlich konnte ich einmal mitpilgern, sonntags ist das schwierig“, berichtet eine katholische Pilgerin aus Nordhausen fröhlich. Für allseitige Überraschung sorgte bei diesem Gottesdienst das hygienekonforme Agapemahl. Ein Stückchen Brot und eine Traube, zusammengehalten von einem Bambusspießchen lagen auf einer Pilgermuschel. „Ach, wie schön“, entlockte der Anblick so manchem Pilger.
Nach dem Gottesdienst, gestaltet von Pfarrerin Annegret Steinke und Kreiskantorin Margarita Yeromina, wurde noch geschmaust. Crepes süß und herzhaft fanden zahlreiche Abnehmer. Die Wartezeit auf die Crepes bot Gelegenheit die drei neuen Bilder von Renate Aurin zu besichtigen. Drei Sagen der Rosenkirche hat sich die Bleicheröder Künstlerin dieses Mal als Thema gewählt. Sie sind die Ergänzung zu ihrem ersten Triptychon, das sie der Gemeinde zum 600. Kirchengeburtstag 2019 ebenfalls als Leihgabe überreichte.
Einige neue Gottesdienstteilnehmer haben schon angekündigt, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen. Andere möchten demnächst wiederkommen, um den neuen Pilgerweg um Elende herum in Ruhe zu gehen. „Die Wegbeschreibungen liegen stets in der offenen Rosenkirche bereit“, ermuntert Anett Bastubbe vom Gemeindekirchenrat.
Der Pilgergottesdienst ist zu einem festen Bestandteil im Elender Kalender geworden und der einstündige Pilgerweg rund ums Dorf ist auf dem besten Weg sich zu etablieren.
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