Zukunftswerkstatt im Kirchenkreis Südharz


Zukunftswerkstatt (Foto: EVKS)


Liebe Gemeindeglieder, liebe Interessierte,

vor Ihnen liegt die Handreichung zu unseren Zukunftswerkstätten. Ein Wort des Propheten Jeremia begleitet mich ganz persönlich in dieser Arbeit: „Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe lassen wegführen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohl geht, so geht's auch euch wohl.“ (Jeremia 29,7)

Vielleicht fragen Sie sich, warum jetzt nun schon wieder ein neuer Ausschuss, ein neues Themenfeld? Haben wir in unseren Kirchengemeinden nicht schon genug zu erledigen? Oder aber Sie sagen: Na endlich, wird ja auch Zeit, dass man auch mit uns mal über die Zukunft spricht und uns nicht nur z.B. einen Stellenplan vorlegt und wir dann sehen müssen, wann ein Gottesdienst in unserer Gemeinde stattfindet oder ein Theologe zum Seelsorgegespräch vorbeikommt.

Welche möglichen Fragen Sie sich auch stellen, ich bin der Meinung, jede Frage ist richtig und hat ihre Berechtigung. Wichtig ist, dass wir mit dem Herzen denken, handeln und beten. Richtig, wichtig und gut ist es auch, dass wir miteinander ins Gespräch kommen, alle die wir aus eigenem Antrieb heraus ehrenamtlich oder hauptberuflich engagierte Menschen in unseren Kirchengemeinden sind.

Als ehrenamtlicher und hauptberuflicher Mitarbeiter in unserem Kirchenkreis und in der Landeskirche habe ich den Verdacht, dass es doch oft zu einfach und zu bequem scheint, immer nur Stellen zu kürzen, Pfarrhäuser zu verkaufen, Kriterien im Finanzgesetz nach unten oder oben anzupassen und zu klagen, dass wir Christen weniger werden. Das beschreibt aus meiner Sicht nur eine Reaktion und keine Aktion die nach vorne gerichtet ist. Wir sollten uns fragen und fragen lassen: Wollen wir die Verwalter eines Mangels sein und irgendwann das Licht in der Kirche ausknipsen oder vielmehr versuchen aktiv zu gestalten und uns gemeinsam auf den Weg machen unsere Zukunft in unseren Kirchen neu zu denken und zu verwirklichen.

Ist es nicht schöner und erfüllender gemeinsam über die Gestaltung unserer Zukunft in unseren Kirchengemeinden nachzudenken, wie schon der Prophet Jeremia sagte „Suchet nach der Stadt Bestes“?

Als Vorsitzender dieses Synodenausschusses unseres Kirchenkreises bin ich froh, dass wir in den letzten Monaten seit unserer Beauftragung durch die Kreissynode so gut vorangekommen sind und nun tatsächlich konkret die Werkstätten planen. Ich danke unserem Berater Herr Dr. Michael Funke (Die Beraterwerkstatt, Leipzig) und den Ausschussmitgliedern für die Unterstützung dieser wichtigen Arbeit.

Wir freuen uns darauf, die Werkstätten gemein- sam mit Ihnen zu gestalten und hier und da das Segel unseres (Gemeinde)Schiff es neu auszurichten.

Herzliche Grüße im Namen der Ausschussmitglieder

Michael Görk
Vorsitzender des Synodalausschusses
für die Zukunftswerkstatt


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Gottesdienstbausteine

Gottesdienstbausteine (Foto: EVKS)
Wir laden die Gemeinden im Kirchenkreis Südharz ein, folgende Bausteine für den Gottesdienst in ei¬nen Sonntagsgottesdienst zwischen dem 17. März 2018 und dem Termin für die Zukunftswerkstatt in ihrer Region ganz oder teilweise einzubauen.

Hinführung

Im heutigen Gottesdienst hören wir von der Zukunftswerkstatt in unserer Region am [Da¬tum einsetzen]. Dazu ist eine Handreichung mit Bausteinen für den Gottesdienst erschienen. Mit den Gemeinden in unserem Kirchenkreis nehmen wir diese in unser Beten und Singen, Hören und Schweigen mit auf.
Wir wollen miteinander Gottes Gegenwart fei¬ern und mit IHM nach Aufbruch und Neubeginn suchen, wo bisheriges nicht mehr trägt und an sein Ende gekommen ist. Wir wollen Gottes Gegen-wart feiern und uns durch IHN bestärken lassen in dem, was uns gelingt und fröhlich stimmt.
Der Herr, unser Gott, er segne uns diesen Gottes¬dienst und unseren Aufbruch in die Zukunftswerk-statt. Amen.
Psalm 96
Ps 96 nach EG 738

Schuldbekenntnis und Kyrie

Gott, vergib,
wenn ich behindere,
was du wachsen lassen willst.
Und vergib mir auch,
wenn ich fördere,
was gegen deinen Willen ist.

Gott, vergib,
wenn ich misstrauisch bin,
wo deine Verheißung gilt.
Und vergib mir auch,
wenn ich vertrauensvoll folge,
wo du zur Umkehr rufst.

Gott, vergib,
wenn ich ablehne,
was du liebst.
Und vergib mir auch,
wenn ich gern habe,
was dir nicht gefällt.

Nimm von mir meine Schuld und erbarme dich.
Auswahl an Kyrie-Gesängen
EG 178.1 bis 178.5; 178.6-178.14
freiTöne 39; 49; 51; 52; 59

Gnadenzusage und Gloria

Fürchte dich nicht,
ich bin mit dir.
Weiche nicht,
denn ich bin dein Gott.
Ich stärke dich,
ich helfe dir auch,
ich halte dich
durch die rechte Hand
meiner Gerechtigkeit. (Jes 41, 10.)
Auswahl an Gloria-Gesängen
EG 147,3; 180.1-180.3
freiTöne 50; 69; 71
Gloria-Kanon Taizé

Glaubensbekenntnis

Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
soviel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst
vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube,
dass auch unsere Fehler und Irrtü¬mer
nicht vergeblich sind,
und dass es Gott nicht schwerer ist,
mit ihnen fertig zu werden,
als mit unseren vermeintlichen Guttaten.

Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

(Dietrich Bonhoeffer, in: Widerstand und Ergebung)

Predigt

Ein unermesslicher Schatz - Predigt zu Matthäus 13,44-46
von Superintendent Andreas Schwarze

Gnade sei mit euch und Friede von
Gott, unserem Vater,
Christus, unserem Bruder,
und dem Heiligen Geist, unserem Tröster.
Amen.


Liebe Schwestern und Brüder,

Aufbruch und Neubeginn – diese beiden Worte sind für uns noch fest verbunden mit dem Reformationsjubiläum im letzten Jahr. Die uns alle verbindende Überschrift „Ein unermesslicher Schatz“ hat dabei viele Gemeinden des Kirchenkreises auf ihre eigenen Schätze neugierig gemacht – sie wurden aktiv und gingen auf Schatzsuche. Was sie dabei entdeckten, hat die Gemeinden und ihre Gäste gefreut und gestärkt. Mit diesem neuen Mut wollten wir in die Zeit nach dem Reformationsjubiläum gehen. Und nun stehen wir hier. Das Reformationsjubiläum mit allen seinen unermesslichen Schätzen scheint weit hinter uns und die Zukunftswerkstätten im Kirchenkreis mit allem, was dazugehört, liegen vor uns.

Der Predigttext für den heutigen Gottesdienst will uns an die Freude erinnern und den Mut in uns stärken. Wir gehen alle Schritte nicht alleine. Gott geht mit. Und so schenke er uns auch jetzt ein Wort für unser Herz und ein Herz für sein Wort. Amen.

Der Predigttext steht im Evangelium nach Matthäus im 13. Kapitel:

Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker.
Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.


Der Herr, unser Gott segne an uns sein Wort. Amen.

Waren Sie schon einmal auf Schatzsuche? So richtig mit einer Schatzkarte und Kompass, dem passenden Werkzeugen und einer großen Portion Neugier? Als Kind habe ich mit großer Spannung die Schatzsucher auf dem Weg zur Schatzinsel begleitet. Ihre Karte führte sie direkt zum verborgenen Piratenschatz. Ich gebe zu: die Neugier auf den Schatz des legendären Piratenkapitän Flint hat mit den Jahren nachgelassen. Auch die Suche nach dem Bernsteinzimmer – dem großen Schatz des 20. Jahrhunderts – regt kaum noch Interesse.

Da ging es dem zufälligen Schatzfinder in unserem Predigttext anders. Er fieberte nicht nach einem Schatz und hatte auch keine Schatzkarte dabei. Eher beiläufig und ganz zufällig stößt er auf das Kostbarste seines Lebens. Sofort tut er alles dafür, diesen Schatz zu besitzen. Dafür gibt er alles andere auf. Ein unermesslicher Schatz ändert alle bisherigen Pläne und Vorhaben. Jetzt zählt nur noch eines: diese Kostbarkeit gefahrlos zu bergen.

Wir erfahren nicht, wie viel der glückliche Schatzfinder für den Acker bezahlt hat. Wir erfahren auch nicht, wie vermögend er war. Wir erfahren nur: er hat alles für dieses Stück Land mit dem verborgenen, edlen Gut hergegeben.

Wie viele Gemeindeglieder haben seit Jahren alle ihre Kraft für ihre Kirchengemeinde gegeben. Im ehrenamtlichen Engagement haben sie ihre Gemeinde schon bereichert, als es das Wort Ehrenamtliche in unserer heutigen Form noch gar nicht gab. In manchen Familien sind bereits Generationen ehrenamtlich mit ihrer Kirchengemeinde verbunden. Sie sind ein unermesslicher Schatz, kostbar und wertvoll.

Mit der Zukunftswerkstatt entdecken wir unsere Schätze neu - in jeder Region, in jedem Pfarrbereich bis in unsere Gemeinde hinein. In unseren Schatztruhen finden sich treue Beter, fleißige und rührige Hände, wachsame Augen, mit ihrer Kirche verbundene Herzen, eifrige und bestimmende Töne für die eigene Sache, Aufmerksamkeit und Geduld.

Wenn es immer und überall so wäre und immer weiter so bliebe, dann müssten wir diese Schätze nur neu zum Glänzen bringen. Doch vielerorts müssen wir feststellen, dass die jungen Menschen ihren Heimatort verlassen und ihre persönliche Zukunft in den Metropolen suchen. Wir müssen feststellen, dass wir weniger werden und unsere Kraft dadurch leider auch nicht größer wird. Wir merken deutlich: hier verändert sich etwas und wie es sich verändert, gefällt uns nicht.

Pfarrbereiche und Aufgaben wachsen. Gottesdienste, Kinderkreise und die Zeit für ein unbekümmertes Gespräch werden hingegen immer weniger. Der unermessliche Schatz unserer Kirche leuchtet noch ein bisschen in Projekten und erinnert ansonsten an die gute alte Zeit.

Das gleiche ließe sich nun von der Perle sagen. Ihr Glanz ist stumpf geworden. Sie ist von einer altehrwürdigen Patina überzogen. Ihre Aura aber hat an Wirkkraft noch nichts eingebüßt.

Ist das so, liebe Schwestern und Brüder, dass Kirche wie eine matte Perle und ein unermesslicher aber verlorener Schatz daherkommt? Dann wird es Zeit unseren Predigttext noch einmal zu hören:

Die Kirche, unsere Gemeinde gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker.
Wiederum gleicht die Kirche, unsere Gemeinde einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.


Unsere Gemeinde ein Schatz, gar eine Perle?

Nein, wir schauen mal nicht auf das, was schon lange nicht mehr geht. Lassen wir uns doch einfach mal von der Freude dessen anstecken, der in unserer Kirche, in unserer Gemeinde einen Schatz findet. Lassen wir uns doch einmal bewegen zu ein paar Gedanken: Was müsste passieren, dass Menschen aus unserem Dorf und aus unserem Pfarrbereich in unsere Kirche kommen? Wie können wir ihnen Lust machen auf Kirche? Wie können wir sie einladen in unsere Gemeinde und offen sein für ihr Kommen?

Können wir lernen uns mit unseren wenigen Kindern auf den Weg zu machen zu ihren Freundinnen und Freunden und dort in Gemeinschaft Gottes Wort als den Schatz und die gute Perle zu erfahren? Ist das überhaupt zu schaffen, unsere Kirche auch am Sonntag zu öffnen – nicht für einen ganzen Gottesdienst, aber für ein einladendes Gebet?

Wie wäre es wenn wir das gemeinsam entdecken? Wäre es nicht spannend zu hören, was die Menschen aus ihrer Nachbargemeinde schon ausprobiert haben und womit sie gute Erfahrungen gemacht haben?

Die Zukunftswerkstatt in unserer Region möchte uns einladen. Wir können im Gespräch sein mit Gott und mit den Schwestern und Brüdern aus unserer Nachbarschaft. Wir können uns erzählen und zuhören. Wir können gemeinsam Schatzsucherinnen und Schatzsucher sein.

Das Gleichnis vom unermesslichen Schatz und der kostbaren Perle zeugt von Vertrauen und Bewegung: Vertrauen auf Gott, dass auch wir in unserer Gemeinde einen solchen unermesslichen Schatz entdecken – und nicht nur wir: auch andere laden wir dazu ein. Das setzt uns in Bewegung, jede und jeden gerade so, wie uns Gott es geschenkt hat: die einen schnell und agil, die anderen langsam und solide. Gemeinsam bringen wir mit Gottes Hilfe den unermesslichen Schatz zum Leuchten und polieren dabei die kostbare Perle mit auf.

Mir gefällt diese Idee gut, sehr gut sogar. Ich finde in dem Predigttext alles, was wir dazu brauchen und entdecke dabei, dass wir das sogar schon haben. Einmal vergleicht Jesus das Himmelreich mit etwas Materiellem - einem Schatz, der gefunden wird. Beim nächsten Mal vergleicht er es mit einem Menschen – dem Kaufmann, der die Perle sucht.

Wenn wir das für uns übersetzen, dann haben wir diesen materiellen Schatz in unseren Kirchengebäuden, Pfarrhäusern und Grundstücken, den schicken Orgeln und neu gestalteten Räumen. Darüber hinaus aber sind wir es selbst, liebe Schwestern und Brüder, getaufte Christinnen und Christen. Beides möge ein Zeugnis sein für Gottes Hiersein bei uns: unsere Kirchen und wir selbst.

Zukunftswerkstatt heißt nicht Abriss aller Gebäude und Verkauf allen Besitzes. Es heißt aber womöglich einen neuen Umgang damit und im schmerzlichen Fall auch Loslösen von einzelnen Gebäuden, wo sie eher Last als Lust und eher Frust als Freude sind. Zukunftswerkstatt heißt nicht, dass wir grundsätzlich das Alte für schlecht halten und alles Neue für gut befinden.

Zukunftswerkstatt ist ein Stück Aufbruch und Neubeginn. Zukunftswerkstatt ist Hören auf Gottes Wort, bitten um richtige Entscheidungen und Losgehen. Das machen wir zusammen: in unserer Region, im Pfarrbereich und in der Gemeinde.
Das Reformationsjubiläum hat uns allen gezeigt, dass in unseren Kirchengemeinden Gottes Geist seine Wirkkraft entfaltet. Darauf vertrauen wir auch, wenn wir Zukunft für unsere Kirchengemeinden denken.

Schatzsucher um Christi willen; meine Neugier ist wieder geweckt. Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.
Predigtlied
EG 395,1-3

Fürbitten

1. Herr Jesus Christus, du schenkst uns Lebens¬kraft und Lebensmut. Du kennst unsere Wege in der Familie, in der Gemeinde und in der Welt. Du weißt, wie schwer es uns fällt, Liebgewordenes loszulassen. Doch manchmal öffnen sich erst dann neue Möglichkeiten, wenn wir nicht mehr festhalten, was vergangen ist. Hilf uns Abschied zu nehmen! Wir bitten dich um deine Kraft, uns von Bindungen und Erwartungen zu lösen, die neues Wachstum verhindern. Wir rufen zu dir:

Alle: Kyrie eleison (EG 178,9)

2. Himmlischer Vater, dein Reich verheißt uns Leben in Fülle. Du selbst willst unter uns wohnen. Es lohnt sich alles herzugeben für die kostbare Perle deiner Liebe und Gegenwart. Wir bitten dich: Wirke unter uns! Lass sprudeln die Quellen deiner lebendigen Kraft. Rühre uns an, dass wir an deinem Reich bauen. Große und Kleine, Arme und Reiche, jeder ist eingeladen, an deinem Tisch Platz zu nehmen. Lass uns einladend sein und die Arme öffnen für alle, die dich suchen. Wir rufen zu dir:

Alle: Kyrie eleison (EG 178,9)

3. Heiliger, guter Geist Gottes, bewege unsere Herzen und Gedanken . Durchströme uns mit dem Wind der Veränderung und schenke uns die Hoffnung, dass aus jeder Veränderung viel Gutes entstehen kann. Lass uns nicht resignieren, son¬dern mutig nach vorn schauen.
Nimm jeden von uns an dein Herz, bewahre und schütze unseren Glauben. Lass uns wachsen zu dir hin! Wir rufen zu dir:

Alle: Kyrie eleison (EG 178.9)

Alles, was uns bewegt, legen wir in Deine Hän¬de. Bewege du uns durch deinen Geist und höre uns, wenn wir gemeinsam beten: Vater unser im Himmel…

Sendung und Segen

Schwestern und Brüder, erhebt euch zum Segen,
fasst die Hände eurer Nachbarinnen und Nachbarn zu beiden Seiten.

Gesegnet seid ihr, die ihr euch auf Gott verlasst
und eure Zuversicht auf Gott setzt.
Ihr seid wie ein Baum, am Wasser gepflanzt,
der seine Wurzeln zum Bach streckt.
Wenn Hitze kommt, fürchtet ihr euch nicht,
eure Blätter bleiben grün.
Ihr sorgt euch nicht, wenn ein dürres Jahr kommt,
ohne aufzuhören bringt ihr Früchte.
Gesegnete seid ihr.
Gehet hin im Frieden!

(nach Jer 17,7+8, aus: Evangelisches Gottesdienst¬buch, S. 676)


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Regionale Zukunftswerkstätten

Zukunftswerkstatt in den Regionen (Foto: EVKS)
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

wann hat sich das letzte Mal in ihrem Leben etwas verändert? Und sie mussten schmerzhaft feststellen: So geht es nicht weiter!
In unseren Kirchgemeinden passiert momentan genau das. Wir spüren, das Gewohnte verändert sich. Kirchliche Mitarbeiter müssen immer größere Gebiete betreuen und können nicht mehr allen gerecht werden. Auch manchen Ehrenamtlichen wird die Last der Aufgaben zu viel. Da wird schnell klar: So kann und wird es nicht weiter gehen!

Uns allen stellen sich einige Fragen:
  • Wo wollen wir hin mit unserem Glauben, mit unseren lieb gewordenen Ritualen – ja mit unserer Kirche?
  • Gibt es neue Wege und offene Türen, Glauben zu leben?
  • Wo finden wir Kraft für unseren Alltag?
  • Was lässt uns lebendig und froh werden?
  • Was brauchen wir von „Kirche“ und wie wollen wir Zusammenleben gestalten?


Haben Sie Lust und Zeit, gemeinsam neue Möglichkeiten für unser Leben als Christenmenschen zu entdecken?

Wollen Sie den Aufbruch wagen in eine neue Zeit? Wir alle wissen nicht, was uns Veränderung bringt. Aber wir halten es selbst mit in den Händen. Jeder von uns hat die Möglichkeit, aktiv mit zu gestalten! Dazu laden wie Sie recht herzlich ein zu unseren Zukunftswerkstätten! Gott befohlen!

Ihre Corina Sänger – Im Namen des Zukunftsausschusses

Schaubild Regionale Zukunftswerkstätten: Handreichung S. 7


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Region Nord-West

Zukunftswerkstatt Region Nord-West (Foto: EVKS)
Zur Region Nord-West gehören:
Pfarrbereich Großbodungen
Großbodungen, Hauröden, Haynrode, Wallrode
Pfarrbereich Silkerode
Bockelnhagen, Epschenrode, Silkerode, Stöckey, Weißenborn-Lüderode, Werningerode, Zwinge
Pfarrbereich Trebra
Branderode, Etzelsrode, Friedrichsthal, Holbach, Klettenberg, Liebenrode, Limlingerode, Mackenrode, Obersachswerfen, Pützlingen, Schiedungen, Trebra


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Region Süd-West

Zukunftswerkstatt Region Süd-West (Foto: EVKS)
Zur Region Süd-West gehören:
Pfarrbereich Bleicherode
Bleicherode, Lipprechterode, Kleinbodungen, Kraja
Pfarrbereich Niedergebra
Elende, Friedrichslohra, Friedrichsrode, Großberndten, Großwenden, Hainrode, Kleinberndten, Münchenlohra, Niedergebra, Obergebra
Pfarrbereich Sollstedt
Ascherode, Bernterode, Buhla, Gerterode, Rehungen, Sollstedt, Wülfingerode
Pfarrbereich Wipperdorf
Hain, Kehmstedt, Kleinfurra, Möhrbach, Nohra, Wernrode, Wipperdorf, Wolkramshausen, Wollersleben


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Region Nord-Ost

Zukunftswerkstatt Region Nord-Ost (Foto: EVKS)
Zur Region Nord-Ost gehören:
Pfarrbereich Ellrich
Appenrode, Ellrich, Gudersleben, Mauderode, Sülzhayn, Werna, Woffleben
Pfarrbereich Großwechsungen
Großwechsungen, Großwerther, Günzerode, Haferungen, Hesserode, Hochstedt, Hörningen, Immenrode, Kleinwechsungen, Kleinwerther
Pfarrbereich Ilfeld
Buchholz, Harzungen, Herrmannsacker, Ilfeld, Neustadt, Niedersachswerfen, Osterode, Rothesütte, Sophienhof
Pfarrbereich Nordhausen Salza-Niedersalza
Herreden, Krimderode, NDH Salza-Niedersalza, Rüdigsdorf


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Region Süd-Ost

Zukunftswerkstatt Region Süd-Ost (Foto: EVKS)
Zur Region Süd-Ost gehören:
Pfarrbereich Heringen
Auleben, Hamma, Heringen, Uthleben, Windehausen
Pfarrbereich St. Blasii-Altendorf
NDH St. Blasii-Altendorf, Petersdorf
Pfarrbereich St. Jacobi-Frauenberg
Bielen, NDH St. Jacobi-Frauenberg, Steinbrücken, Sundhausen
Pfarrbereich Urbach
Bösenrode, Görsbach, Leimbach, Steigerthal, Urbach


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