Christusdorn von Superintendent A. Schwarze zum Jahreswechsel

Sonntag, 31.Dezember 2017, 06:38 Uhr
Christusdorn
von Superintendent Andreas Schwarze

Die Stunden sind gezählt. Wenn es noch etwas für das Jahr 2017 zu erledigen gibt, dann jetzt. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, bis sich das Jubiläumsjahr seinem Ende neigt. Gern denke ich an dieses Jahr mit seinen geballten Höhepunkten zurück. Im Großen wie im Kleinen haben sie uns in ihrer Gestalt berührt. Auch 2018 wird es Jubiläen geben, das steht jetzt schon fest.
Abseits der großen Ereignisse haben Menschen ihren Alltag bewältigt, Sorgen bewegt und kühne Momente erfahren. Viele Heldentaten des Alltags blieben unerkannt, standen in keinen Zeitungen und wurden nirgends prämiert. Sie aber sind es, die ein gesellschaftliches Zusammenleben bereichern und anderen zur Hilfe werden. So hat das Jahr 2017 erst richtig Farbe bekommen.
Das entdecke ich bei meinem Rückblick zwischen den Jahren. Doch dabei bleibt mein Blick nicht stehen. Ich sehe dankbar zurück und zugleich erwartungsvoll auf das kommende Jahr. Was mag es bringen? Wie wird es werden? Welche Begegnungen werde ich habe? Was wird mich bewegen? Solche oder ganz andere Fragen stehen am Beginn des noch völlig unberührten Jahres 2018. Wie wird das Resümee am Ende ausfallen? Bin ich neugierig und bereit für das Kommende? An der Schwelle zum neuen Jahr scheint einen Augenblick lang alles möglich zu sein. Erst Termine und Pläne formen daraus konkrete Wege, Begegnungen und Ereignisse.
Ich wünsche Ihnen einen dankbaren Blick zurück und einen mutigen Ausblick nach vorne. Mögen Gottes Hoffnung und Zuversicht Ihre Begleiter sein. Uns allen ein gesegnetes 2018!


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